"Digitale Gesellschaft" Segen oder Fluch? - Historie

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  • "Digitale Gesellschaft" Segen oder Fluch?

    von Reza Hosseini, angelegt

    Die Projektgruppe soll folgende Hypothesen untersuchen:

    Hypothesen

    1. Die technische Entwicklung schreitet rasant voran. Die Protagonisten scheinen von der Annahme auszugehen, dass alle Menschen die Befähigung zur sinnvollen Nutzung ihrer Möglichkeiten in etwa mit der gleichen Geschwindigkeit erlangen. Als Beweis dafür legen sie Kennzahlen wie die steigende Anzahl von Nutzern auf verschiedenen Ebenen (Netzte, Dienste, Inhalte) vor. Doch das ist nicht ausreichend. Viele Menschen nutzen auch heute schon das Fernsehen als Medium und können technisch damit umgehen. Die Nutzung des Mediums ist jedoch für ihre Entwicklung eher kontraproduktiv, da sie es nicht sinnvoll für ihre Entwicklung einzusetzen wissen. Jegliche Versuche, die Befähigung der Menschen zur sinnvollen Nutzung des gegenwärtig vorherrschenden Mediums Fernsehen zu verbessern, sind gescheitert. Nun kommt ein wesentlich mächtigeres und reichhaltigeres Medium wie das Internet hinzu! Was ist zu tun?
    2. Wegen der sich gegenseitig verstärkenden Einflüsse zwischen Medien und Politik gerät Politik wird immer mehr zur einer "Pop-Veranstaltung". Die digitale Gesellschaft ist der entscheidende Verstärker dieses Prozesses. Durch die digitale Welt kann man Massen effizienter (schnell und mit emotionalisierenden und polarisierenden Thesen, ohne Tiefenschärfe) beeinflussen. Andererseits droht die Politik durch die mutmaßliche Kraft der (protestierenden) Massen fallweise in einer nicht hilfreichen ja sogar schädlichen Richtung gedrängt zu werden. Basisdemokratie mit Hilfe des Internets ist technisch einfach und ökonomisch mit wenig Aufwand umsetzbar, aber wird sie durch die digitale Gesellschaft auch wünschenswerter? Wenn ich mir die Kommentare zu vielen Online-Artikeln einschlägiger Tages- und Wochenzeitschriften und -Magazinen anschaue, schaudert es mich, wie vorschnell, unsachlich und manchmal auch radikal aber nahezu einstimmig Kommentatoren urteilen.
    3. Die digitale Revolution trägt zum Beschleunigungstrend in der Gesellschaft bei. Entscheidungen müssen schneller getroffen werden, Reformen müssen in kürzerer Zeit vollzogen werden, Produktlebenszyklen müssen kürzer werden, Kinder müssen früher und intensiver mit Bildungsangeboten in Berührung kommen, Sensationen müssen sich in kürzeren Abständen in den Medien abwechseln. Das Müssen ist ein immanentes Müssen, kein explizit vorgegebenes Müssen. Durch die digitale Gesellschaft treibt die Masse die Masse, dabei bleibt immer weniger Zeit für tiefgreifendes Studium von Fakten, Zusammenhängen und deren Entwicklungshistorie. Wird die Zukunft künftig im Eilverfahren auf Basis von 140 Zeichen langen Nachrichten gestaltet und die Gegenwart auf gleicher Weise verwaltet?

    Vorgehen

    Zur Untersuchung dieser Hypothesen schlage ich folgendes Vorgehen im ersten Entwurf vor:

    I. Ausgangssituation

    I.1 Historie:

    1. Buchdruck und Aufklärung
    2. Aufklärung und Industrialisierung
    3. Industrialisierung und 2 Weltkriege, Zusammenhang?
    4. Auswirkungen der Digitalisierung? Führt uns die Digitalisierung indirekt zu einer globalen Katastrophe?

    I.2 Gegenwart

    1. Politisches Umfeld: Post democracy, Inwiefern trägt die digitale Gesellschaft zur Zersplitterung politischer Interessen bei?
    2. Ökonomisches Umfeld: Vermeintlicher Sieg des Kapitalismus und ihre Krisen. Was ist der Beitrag der digitalen Gesellschaft?
    3. Technisches Umfeld: Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen

    II Untersuchung der Hypothesen

    II.1 Umgang der Menschen mit dem neuen Medium

    II.2 Politik in der "digitalen Gesellschaft"

    II.3 Beschleunigte Lebenswelt.

    III Vorschläge und Ergebnisse der Kommission zu den Hypothesen

  • "Digitale Gesellschaft" Segen oder Fluch?

    von Reza Hosseini, angelegt

    Die Projektgruppe Der Vorschlag soll folgende Hypothesen untersuchen:

    Hypothesen

    1. Die technische Entwicklung schreitet rasant voran. Die Protagonisten scheinen von der Annahme auszugehen, dass alle Menschen die Befähigung zur sinnvollen Nutzung ihrer Möglichkeiten in etwa mit der gleichen Geschwindigkeit erlangen. Als Beweis dafür legen sie Kennzahlen wie die steigende Anzahl von Nutzern auf verschiedenen Ebenen (Netzte, Dienste, Inhalte) vor. Doch das ist nicht ausreichend. Viele Menschen nutzen auch heute schon das Fernsehen als Medium und können technisch damit umgehen. Die Nutzung des Mediums ist jedoch für ihre Entwicklung eher kontraproduktiv, da sie es nicht sinnvoll für ihre Entwicklung einzusetzen wissen. Jegliche Versuche, die Befähigung der Menschen zur sinnvollen Nutzung des gegenwärtig vorherrschenden Mediums Fernsehen zu verbessern, sind gescheitert. Nun kommt ein wesentlich mächtigeres und reichhaltigeres Medium wie das Internet hinzu! Was ist zu tun?
    2. Wegen der sich gegenseitig verstärkenden Einflüsse zwischen Medien und Politik gerät Politik wird immer mehr zur einer "Pop-Veranstaltung". Die digitale Gesellschaft ist der entscheidende Verstärker dieses Prozesses. Durch die digitale Welt kann man Massen effizienter (schnell und mit emotionalisierenden und polarisierenden Thesen, ohne Tiefenschärfe) beeinflussen. Andererseits droht die Politik durch die mutmaßliche Kraft der (protestierenden) Massen fallweise in einer nicht hilfreichen ja sogar schädlichen Richtung gedrängt zu werden. Basisdemokratie mit Hilfe des Internets ist technisch einfach und ökonomisch mit wenig Aufwand umsetzbar, aber wird sie durch die digitale Gesellschaft auch wünschenswerter? Wenn ich mir die Kommentare zu vielen Online-Artikeln einschlägiger Tages- und Wochenzeitschriften und -Magazinen anschaue, schaudert es mich, wie vorschnell, unsachlich und manchmal auch radikal aber nahezu einstimmig Kommentatoren urteilen.
    3. Die digitale Revolution trägt zum Beschleunigungstrend in der Gesellschaft bei. Entscheidungen müssen schneller getroffen werden, Reformen müssen in kürzerer Zeit vollzogen werden, Produktlebenszyklen müssen kürzer werden, Kinder müssen früher und intensiver mit Bildungsangeboten in Berührung kommen, Sensationen müssen sich in kürzeren Abständen in den Medien abwechseln. Das Müssen ist ein immanentes Müssen, kein explizit vorgegebenes Müssen. Durch die digitale Gesellschaft treibt die Masse die Masse, dabei bleibt immer weniger Zeit für tiefgreifendes Studium von Fakten, Zusammenhängen und deren Entwicklungshistorie. Wird die Zukunft künftig im Eilverfahren auf Basis von 140 Zeichen langen Nachrichten gestaltet und die Gegenwart auf gleicher Weise verwaltet?

    Vorgehen

    Zur Untersuchung dieser Hypothesen schlage ich folgendes Vorgehen im ersten Entwurf vor:

    I. Ausgangssituation

    I.1 Historie:

    1. Buchdruck und Aufklärung
    2. Aufklärung und Industrialisierung
    3. Industrialisierung und 2 Weltkriege, Zusammenhang?
    4. Auswirkungen der Digitalisierung? Führt uns die Digitalisierung indirekt zu einer globalen Katastrophe?

    I.2 Gegenwart

    1. Politisches Umfeld: Post democracy, Inwiefern trägt die digitale Gesellschaft zur Zersplitterung politischer Interessen bei?
    2. Ökonomisches Umfeld: Vermeintlicher Sieg des Kapitalismus und ihre Krisen. Was ist der Beitrag der digitalen Gesellschaft?
    3. Technisches Umfeld: Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen

    II Untersuchung der Hypothesen

    II.1 Umgang der Menschen mit dem neuen Medium

    II.2 Politik in der "digitalen Gesellschaft"

    II.3 Beschleunigte Lebenswelt.

    III Vorschläge und Ergebnisse der Kommission zu den Hypothesen

  • "Digitale Gesellschaft" Segen oder Fluch?

    von Reza Hosseini, angelegt

    Der Vorschlag soll folgende Hypothesen untersuchen:

    Hypothesen

    1. Die technische Entwicklung schreitet rasant voran. Die Protagonisten scheinen von der Annahme auszugehen, dass alle Menschen die Befähigung zur sinnvollen Nutzung ihrer Möglichkeiten in etwa mit der gleichen Geschwindigkeit erlangen. Als Beweis dafür legen sie Kennzahlen wie die steigende Anzahl von Nutzern auf verschiedenen Ebenen (Netzte, Dienste, Inhalte) vor. Doch das ist nicht ausreichend. Viele Menschen nutzen auch heute schon das Fernsehen als Medium und können technisch damit umgehen. Die Nutzung des Mediums ist jedoch für ihre Entwicklung eher kontraproduktiv, da sie es nicht sinnvoll für ihre Entwicklung einzusetzen wissen. Jegliche Versuche, die Befähigung der Menschen zur sinnvollen Nutzung des gegenwärtig vorherrschenden Mediums Fernsehen zu verbessern, sind gescheitert. Nun kommt ein wesentlich mächtigeres und reichhaltigeres Medium wie das Internet hinzu! Was ist zu tun?
    2. Wegen der sich gegenseitig verstärkenden Einflüsse zwischen Medien und Politik gerät Politik wird immer mehr zur einer "Pop-Veranstaltung". Die digitale Gesellschaft ist der entscheidende Verstärker dieses Prozesses. Durch die digitale Welt kann man Massen effizienter (schnell und mit emotionalisierenden und polarisierenden Thesen, ohne Tiefenschärfe) beeinflussen. Andererseits droht die Politik durch die mutmaßliche Kraft der (protestierenden) Massen fallweise in einer nicht hilfreichen ja sogar schädlichen Richtung gedrängt zu werden. Basisdemokratie mit Hilfe des Internets ist technisch einfach und ökonomisch mit wenig Aufwand umsetzbar, aber wird sie durch die digitale Gesellschaft auch wünschenswerter? Wenn ich mir die Kommentare zu vielen Online-Artikeln einschlägiger Tages- und Wochenzeitschriften und -Magazinen anschaue, schaudert es mich, wie vorschnell, unsachlich und manchmal auch radikal aber nahezu einstimmig Kommentatoren urteilen.
    3. Die digitale Revolution trägt zum Beschleunigungstrend in der Gesellschaft bei. Entscheidungen müssen schneller getroffen werden, Reformen müssen in kürzerer Zeit vollzogen werden, Produktlebenszyklen müssen kürzer werden, Kinder müssen früher und intensiver mit Bildungsangeboten in Berührung kommen, Sensationen müssen sich in kürzeren Abständen in den Medien abwechseln. Das Müssen ist ein immanentes Müssen, kein explizit vorgegebenes Müssen. Durch die digitale Gesellschaft treibt die Masse die Masse, dabei bleibt immer weniger Zeit für tiefgreifendes Studium von Fakten, Zusammenhängen und deren Entwicklungshistorie. Wird die Zukunft künftig im Eilverfahren auf Basis von 140 Zeichen langen Nachrichten gestaltet und die Gegenwart auf gleicher Weise verwaltet?

    Vorgehen

    Zur Untersuchung dieser Hypothesen schlage ich folgendes Vorgehen im ersten Entwurf vor:

    I. Ausgangssituation

    I.1 Historie:

    1. Buchdruck und Aufklärung
    2. Aufklärung und Industrialisierung
    3. Industrialisierung und 2 Weltkriege, Zusammenhang?
    4. Auswirkungen der Digitalisierung? Führt uns die Digitalisierung indirekt zu einer globalen Katastrophe?

    I.2 Gegenwart

    1. Politisches Umfeld: Post democracy, Inwiefern trägt die digitale Gesellschaft zur Zersplitterung politischer Interessen bei?
    2. Ökonomisches Umfeld: Vermeintlicher Sieg des Kapitalismus und ihre Krisen. Was ist der Beitrag der digitalen Gesellschaft?
    3. Technisches Umfeld: Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen

    II Untersuchung der Hypothesen

    II.1 Umgang der Menschen mit dem neuen Medium

    II.2 Politik in der "digitalen Gesellschaft"

    II.3 Beschleunigte Lebenswelt.

    III Vorschläge und Ergebnisse der Kommission zu den Hypothesen

  • "Digitale Gesellschaft" Segen oder Fluch?

    von Reza Hosseini, angelegt

    Der Vorschlag soll folgende Hypothesen untersuchen:

    Hypothesen

    1. Die technische Entwicklung schreitet rasant voran. Die Protagonisten scheinen von der Annahme auszugehen, dass alle Menschen die Befähigung zur sinnvollen Nutzung ihrer Möglichkeiten in etwa mit der gleichen Geschwindigkeit erlangen. Als Beweis dafür legen sie Kennzahlen wie die steigende Anzahl von Nutzern auf verschiedenen Ebenen (Netzte, Dienste, Inhalte) vor. Doch das ist nicht ausreichend. Viele Menschen nutzen auch heute schon das Fernsehen als Medium und können technisch damit umgehen. Die Nutzung des Mediums ist jedoch für ihre Entwicklung eher kontraproduktiv, da sie es nicht sinnvoll für ihre Entwicklung einzusetzen wissen. Jegliche Versuche, Versuche die Befähigung der Menschen zur sinnvollen Nutzung des gegenwärtig vorherrschenden Mediums Fernsehen zu verbessern, verbessern sind gescheitert. Nun kommt ein wesentlich mächtigeres und reichhaltigeres Medium wie das Internet hinzu! Was ist zu tun?
    2. Wegen der sich gegenseitig verstärkenden Einflüsse zwischen Medien und Politik gerät Politik wird immer mehr zur einer "Pop-Veranstaltung". Die digitale Gesellschaft ist der entscheidende Verstärker dieses Prozesses. Durch die digitale Welt kann man Massen effizienter (schnell und mit emotionalisierenden und polarisierenden Thesen, ohne Tiefenschärfe) beeinflussen. Andererseits droht die Politik durch die mutmaßliche Kraft der (protestierenden) Massen fallweise in einer nicht hilfreichen ja sogar schädlichen Richtung gedrängt zu werden. Basisdemokratie mit Hilfe des Internets ist technisch einfach und ökonomisch mit wenig Aufwand umsetzbar, aber wird sie durch die digitale Gesellschaft auch wünschenswerter? Wenn ich mir die Kommentare zu vielen Online-Artikeln einschlägiger Tages- und Wochenzeitschriften und -Magazinen anschaue, schaudert es mich, wie vorschnell, unsachlich und manchmal auch radikal aber nahezu einstimmig alle Kommentatoren urteilen.
    3. Die digitale Revolution trägt zum Beschleunigungstrend in der Gesellschaft bei. Entscheidungen müssen schneller getroffen werden, Reformen müssen in kürzerer Zeit vollzogen werden, Produktlebenszyklen müssen kürzer werden, Kinder müssen früher und intensiver mit Bildungsangeboten in Berührung kommen, Sensationen müssen sich in kürzeren Abständen in den Medien abwechseln. Das Müssen ist ein eine immanentes Müssen, kein explizit vorgegebenes Müssen. Durch die digitale Gesellschaft treibt die Masse die Masse, dabei bleibt immer weniger Zeit für tiefgreifendes Studium von Fakten, Zusammenhängen und deren Entwicklungshistorie. Wird die Zukunft künftig im Eilverfahren auf Basis von 140 Zeichen 140-Zeichen langen Nachrichten gestaltet und die Gegenwart auf gleicher Weise verwaltet?

    Vorgehen

    Zur Untersuchung dieser Hypothesen schlage ich folgendes Vorgehen im ersten Entwurf vor:

    I. Ausgangssituation

    I.1 Historie:

    1. Buchdruck und Aufklärung
    2. Aufklärung und Industrialisierung
    3. Industrialisierung und 2 Weltkriege, Zusammenhang?
    4. Auswirkungen der Digitalisierung? Führt uns die Digitalisierung indirekt zu einer globalen Katastrophe?

    I.2 Gegenwart

    1. Politisches Umfeld: Post democracy, Inwiefern trägt die digitale Gesellschaft zur Zersplitterung politischer Interessen bei?
    2. Ökonomisches Umfeld: Vermeintlicher Sieg des Kapitalismus und ihre Krisen. Was ist der Beitrag der digitalen Gesellschaft?
    3. Technisches Umfeld: Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen

    II Untersuchung der Hypothesen

    II.1 Umgang der Menschen mit dem neuen Medium

    II.2 Politik in der "digitalen Gesellschaft"

    II.3 Beschleunigte Lebenswelt.

    III Vorschläge und Ergebnisse der Kommission zu den Hypothesen

  • "Digitale Gesellschaft" Segen oder Fluch?

    von Reza Hosseini, angelegt

    Der Vorschlag soll folgende Hypothesen untersuchen:

    Hypothesen

    1. Die technische Entwicklung schreitet rasant voran. Die Protagonisten scheinen von der Annahme auszugehen, dass alle Menschen die Befähigung zur sinnvollen Nutzung ihrer Möglichkeiten in etwa mit der gleichen Geschwindigkeit erlangen. Als Beweis dafür legen sie Kennzahlen wie die steigende Anzahl von Nutzern auf verschiedenen Ebenen (Netzte, Dienste, Inhalte) vor. Doch das ist nicht ausreichend. Viele Menschen nutzen auch heute schon das Fernsehen als Medium und können technisch damit mit ihm umgehen. Die Nutzung des Mediums ist jedoch für ihre Entwicklung eher kontraproduktiv, da sie es nicht sinnvoll für ihre Entwicklung einzusetzen wissen. Jegliche Versuche die Befähigung der Menschen zur sinnvollen Nutzung des gegenwärtig vorherrschenden Mediums Fernsehen zu verbessern sind gescheitert. Nun kommt ein wesentlich mächtigeres und reichhaltigeres Medium wie das Internet hinzu! Was ist zu tun?
    2. Wegen der sich gegenseitig verstärkenden Einflüsse zwischen Medien und Politik gerät Politik wird immer mehr zur einer "Pop-Veranstaltung". Die digitale Gesellschaft ist der entscheidende Verstärker dieses Prozesses. Durch die digitale Welt kann man Massen effizienter (schnell und mit emotionalisierenden und polarisierenden Thesen, ohne Tiefenschärfe) beeinflussen. Andererseits droht die Politik durch die mutmaßliche Kraft der (protestierenden) Massen fallweise in einer nicht hilfreichen ja sogar schädlichen Richtung gedrängt zu werden. Basisdemokratie mit Hilfe des Internets ist technisch einfach und ökonomisch mit wenig Aufwand umsetzbar, aber wird sie durch die digitale Gesellschaft auch wünschenswerter? Wenn ich mir die Kommentare zu vielen Online-Artikeln einschlägiger Tages- und Wochenzeitschriften und -Magazinen anschaue, schaudert es mich, wie vorschnell, unsachlich und manchmal auch radikal aber nahezu einstimmig alle Kommentatoren urteilen.
    3. Die digitale Revolution trägt zum Beschleunigungstrend in der Gesellschaft bei. Entscheidungen müssen schneller getroffen werden, Reformen müssen in kürzerer Zeit vollzogen werden, Produktlebenszyklen müssen kürzer werden, Kinder müssen früher und intensiver mit Bildungsangeboten in Berührung kommen, Sensationen müssen sich in kürzeren Abständen in den Medien abwechseln. Das Müssen ist eine immanentes Müssen, kein explizit vorgegebenes Müssen. Durch die digitale Gesellschaft treibt die Masse die Masse, dabei bleibt immer weniger Zeit für tiefgreifendes Studium von Fakten, Zusammenhängen und deren Entwicklungshistorie. Wird die Zukunft künftig im Eilverfahren auf Basis von 140-Zeichen langen Nachrichten gestaltet und die Gegenwart auf gleicher Weise verwaltet?

    Vorgehen

    Zur Untersuchung dieser Hypothesen schlage ich folgendes Vorgehen im ersten Entwurf vor:

    I. Ausgangssituation

    I.1 Historie:

    1. Buchdruck und Aufklärung
    2. Aufklärung und Industrialisierung
    3. Industrialisierung und 2 Weltkriege, Zusammenhang?
    4. Auswirkungen der Digitalisierung? Führt uns die Digitalisierung indirekt zu einer globalen Katastrophe?

    I.2 Gegenwart

    1. Politisches Umfeld: Post democracy, Inwiefern trägt die digitale Gesellschaft zur Zersplitterung politischer Interessen bei?
    2. Ökonomisches Umfeld: Vermeintlicher Sieg des Kapitalismus und ihre Krisen. Was ist der Beitrag der digitalen Gesellschaft?
    3. Technisches Umfeld: Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen

    II Untersuchung der Hypothesen

    II.1 Umgang der Menschen mit dem neuen Medium

    II.2 Politik in der "digitalen Gesellschaft"

    II.3 Beschleunigte Lebenswelt.

    III Vorschläge und Ergebnisse der Kommission zu den Hypothesen

  • "Digitale Gesellschaft" Segen oder Fluch?

    von Reza Hosseini, angelegt

    Der Vorschlag soll folgende Hypothesen untersuchen:

    Hypothesen

    1. Die technische Entwicklung schreitet rasant voran. Die Protagonisten scheinen von der Annahme auszugehen, dass alle Menschen die Befähigung zur sinnvollen Nutzung ihrer Möglichkeiten in etwa mit der gleichen Geschwindigkeit erlangen. Als Beweis dafür legen sie Kennzahlen wie die steigende Anzahl von Nutzern auf verschiedenen Ebenen (Netzte, Dienste, Inhalte) vor. Doch das ist nicht ausreichend. Viele Menschen nutzen auch heute schon das Fernsehen als Medium und können technisch mit ihm umgehen. Die Nutzung des Mediums ist jedoch für ihre Entwicklung eher kontraproduktiv, da sie es nicht sinnvoll für ihre Entwicklung einzusetzen wissen. Jegliche Versuche die Befähigung der Menschen zur sinnvollen Nutzung des gegenwärtig vorherrschenden Mediums Fernsehen zu verbessern sind gescheitert. Nun kommt ein wesentlich mächtigeres und reichhaltigeres Medium wie das Internet hinzu! Was ist zu tun?
    2. Wegen der sich gegenseitig verstärkenden Einflüsse zwischen Medien und Politik gerät Politik wird immer mehr zur einer "Pop-Veranstaltung". Die digitale Gesellschaft ist der entscheidende Verstärker dieses Prozesses. Durch die digitale Welt kann man Massen effizienter (schnell und mit emotionalisierenden und polarisierenden Thesen, ohne Tiefenschärfe) beeinflussen. Andererseits droht die Politik durch die mutmaßliche Kraft der (protestierenden) Massen fallweise in einer nicht hilfreichen ja sogar schädlichen Richtung gedrängt zu werden. Basisdemokratie mit Hilfe des Internets ist technisch einfach und ökonomisch mit wenig Aufwand umsetzbar, aber wird sie durch die digitale Gesellschaft auch wünschenswerter? Wenn ich mir die Kommentare zu vielen Online-Artikeln einschlägiger Tages- und Wochenzeitschriften und -Magazinen anschaue, schaudert es mich, wie vorschnell, unsachlich und manchmal auch radikal aber nahezu einstimmig alle Kommentatoren urteilen.
    3. Die digitale Revolution trägt zum Beschleunigungstrend in der Gesellschaft bei. Entscheidungen müssen schneller getroffen werden, Reformen müssen in kürzerer Zeit vollzogen werden, Produktlebenszyklen müssen kürzer werden, Kinder müssen früher und intensiver mit Bildungsangeboten in Berührung kommen, Sensationen müssen sich in kürzeren Abständen in den Medien abwechseln. Das Müssen ist eine immanentes Müssen, kein explizit vorgegebenes Müssen. Durch die digitale Gesellschaft treibt die Masse die Masse, dabei bleibt immer weniger Zeit für tiefgreifendes Studium von Fakten, Zusammenhängen und deren Entwicklungshistorie. Wird die Zukunft künftig im Eilverfahren auf Basis von 140-Zeichen langen Nachrichten gestaltet und die Gegenwart auf gleicher Weise verwaltet?

    Vorgehen

    Zur Untersuchung dieser Hypothesen schlage ich folgendes Vorgehen im ersten Entwurf vor:

    I. Ausgangssituation

    I.1 Historie:

    1. Buchdruck und Aufklärung
    2. Aufklärung und Industrialisierung
    3. Industrialisierung und 2 Weltkriege, Zusammenhang?
    4. Auswirkungen der Digitalisierung? Führt uns die Digitalisierung indirekt zu einer globalen Katastrophe?

    I.2 Gegenwart

    1. Politisches Umfeld: Post democracy, Inwiefern trägt die digitale Gesellschaft zur Zersplitterung politischer Interessen bei?
    2. Ökonomisches Umfeld: Vermeintlicher Sieg des Kapitalismus und ihre Krisen. Was ist der Beitrag der digitalen Gesellschaft?
    3. Technisches Umfeld: Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen

    II Untersuchung der Hypothesen

    II.1 Umgang der Menschen mit dem neuen Medium

    II.2 Politik in der "digitalen Gesellschaft"

    II.3 Beschleunigte Lebenswelt.

    III Vorschläge und Ergebnisse der Kommission zu den Hypothesen

  • "Digitale Gesellschaft" Segen oder Fluch?

    von Reza Hosseini, angelegt

    Der Vorschlag soll folgende Hypothesen untersuchen:

    Hypothesen

    1. Die technische Entwicklung schreitet rasant voran. Die Protagonisten scheinen von der Annahme auszugehen, dass alle Menschen die Befähigung zur sinnvollen Nutzung ihrer Möglichkeiten in etwa mit der gleichen Geschwindigkeit erlangen. Als Beweis dafür legen sie die steigende Anzahl von Nutzern auf verschiedenen Ebenen (Netzte, Dienste, Inhalte) vor. Doch das ist nicht ausreichend. Viele Menschen nutzen auch heute schon das Fernsehen als Medium und können technisch mit ihm umgehen. Die Nutzung des Mediums ist jedoch für ihre Entwicklung eher kontraproduktiv, da sie es nicht sinnvoll für ihre Entwicklung einzusetzen wissen. Jegliche Versuche die Befähigung der Menschen zur sinnvollen Nutzung des gegenwärtig vorherrschenden Mediums Fernsehen zu verbessern sind gescheitert. Nun kommt ein wesentlich mächtigeres und reichhaltigeres Medium wie das Internet hinzu! Was ist zu tun?
    2. Wegen der sich gegenseitig verstärkenden Einflüsse zwischen Medien und Politik gerät Politik wird immer mehr zur einer "Pop-Veranstaltung". Die digitale Gesellschaft ist der entscheidende Verstärker dieses Prozesses. Durch die digitale Welt kann man Massen effizienter (schnell und mit emotionalisierenden und polarisierenden Thesen, ohne Tiefenschärfe) beeinflussen. Andererseits droht die Politik durch die mutmaßliche Kraft der (protestierenden) Massen fallweise in einer nicht hilfreichen ja sogar schädlichen Richtung gedrängt zu werden. Basisdemokratie mit Hilfe des Internets ist technisch einfach und ökonomisch mit wenig Aufwand umsetzbar, aber wird sie durch die digitale Gesellschaft auch wünschenswerter? Wenn ich mir die Kommentare zu vielen Online-Artikeln einschlägiger Tages- und Wochenzeitschriften und -Magazinen anschaue, schaudert es mich, wie vorschnell, unsachlich und manchmal auch radikal aber nahezu einstimmig alle Kommentatoren urteilen.
    3. Die digitale Revolution trägt zum Beschleunigungstrend in der Gesellschaft bei. Entscheidungen müssen schneller getroffen werden, Reformen müssen in kürzerer Zeit vollzogen werden, Produktlebenszyklen müssen kürzer werden, Kinder müssen früher und intensiver mit Bildungsangeboten in Berührung kommen, Sensationen müssen sich in kürzeren Abständen in den Medien abwechseln. Das Müssen ist eine immanentes Müssen, kein explizit vorgegebenes Müssen. Durch die digitale Gesellschaft treibt die Masse die Masse, dabei bleibt immer weniger Zeit für tiefgreifendes Studium von Fakten, Zusammenhängen und deren Entwicklungshistorie. Wird die Zukunft künftig im Eilverfahren auf Basis von 140-Zeichen langen Nachrichten gestaltet und die Gegenwart auf gleicher Weise verwaltet?

    Vorgehen

    Zur Untersuchung dieser Hypothesen schlage ich folgendes Vorgehen im ersten Entwurf vor:

    I. Ausgangssituation

    I.1 Historie:

    1. Buchdruck und Aufklärung
    2. Aufklärung und Industrialisierung
    3. Industrialisierung und 2 Weltkriege, Zusammenhang?
    4. Auswirkungen der Digitalisierung? Führt uns die Digitalisierung indirekt zu einer globalen Katastrophe?

    I.2 Gegenwart

    1. Politisches Umfeld: Post democracy, Inwiefern trägt die digitale Gesellschaft zur Zersplitterung politischer Interessen bei?
    2. Ökonomisches Umfeld: Vermeintlicher Sieg des Kapitalismus und ihre Krisen. Was ist der Beitrag der digitalen Gesellschaft?
    3. Technisches Umfeld: Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen

    II Untersuchung der Hypothesen

    II.1 Umgang der Menschen mit dem neuen Medium

    II.2 Politik in der "digitalen Gesellschaft"

    II.3 Beschleunigte Lebenswelt.

    III Vorschläge und Ergebnisse der Kommission zu den Hypothesen

  • "Digitale Gesellschaft" Segen oder Fluch?

    von Reza Hosseini, angelegt

    Der Vorschlag soll folgende Hypothesen untersuchen:

    Hypothesen

    1. Die technische Technische Entwicklung schreitet rasant voran. Die Protagonisten scheinen von der Annahme auszugehen, dass alle Menschen die Befähigung zur sinnvollen Nutzung ihrer Möglichkeiten etwa mit der gleichen Geschwindigkeit erlangen. Als Beweis dafür legen sie die steigende Anzahl von Nutzern auf verschiedenen Ebenen (Netzte, Dienste, Inhalte) vor. Doch das ist nicht ausreichend. Viele Menschen nutzen auch heute schon das Fernsehen als Medium und können technisch mit ihm umgehen. Die Nutzung des Mediums ist jedoch für ihre Entwicklung eher kontraproduktiv, da sie es nicht sinnvoll für ihre Entwicklung einzusetzen wissen. Jegliche Versuche die Befähigung der Menschen zur sinnvollen Nutzung des gegenwärtig vorherrschenden Mediums Fernsehen zu verbessern sind gescheitert. Nun kommt ein wesentlich mächtigeres und reichhaltigeres Medium wie das Internet hinzu! Was ist zu tun?
    2. Wegen der sich gegenseitig verstärkenden Einflüsse zwischen Medien und Politik gerät Politik wird immer mehr zur einer "Pop-Veranstaltung". Die digitale Gesellschaft ist der entscheidende Verstärker dieses Prozesses. Durch die digitale Welt kann man Massen effizienter (schnell und mit emotionalisierenden und polarisierenden Thesen, ohne Tiefenschärfe) beeinflussen. Andererseits droht die Politik durch die mutmaßliche Kraft der (protestierenden) Massen fallweise in einer nicht hilfreichen ja sogar schädlichen Richtung gedrängt zu werden. Basisdemokratie mit Hilfe des Internets ist technisch einfach und ökonomisch mit wenig Aufwand umsetzbar, aber wird sie durch die digitale Gesellschaft auch wünschenswerter? Wenn ich mir die Kommentare zu vielen Online-Artikeln einschlägiger Tages- und Wochenzeitschriften und -Magazinen anschaue, schaudert es mich, wie vorschnell, unsachlich und manchmal auch radikal aber nahezu einstimmig alle Kommentatoren urteilen.
    3. Die digitale Revolution trägt zum Beschleunigungstrend in der Gesellschaft bei. Entscheidungen müssen schneller getroffen werden, Reformen müssen in kürzerer Zeit vollzogen werden, Produktlebenszyklen müssen kürzer werden, Kinder müssen früher und intensiver mit Bildungsangeboten in Berührung kommen, Sensationen müssen sich in kürzeren Abständen in den Medien abwechseln. Das Müssen ist eine immanentes Müssen, kein explizit vorgegebenes Müssen. Durch die digitale Gesellschaft treibt die Masse die Masse, dabei bleibt immer weniger Zeit für tiefgreifendes Studium von Fakten, Zusammenhängen und deren Entwicklungshistorie. Wird die Zukunft künftig im Eilverfahren auf Basis von 140-Zeichen langen Nachrichten gestaltet und die Gegenwart auf gleicher Weise verwaltet?

    Vorgehen

    Zur Untersuchung dieser Hypothesen schlage ich folgendes Vorgehen im ersten Entwurf vor:

    I. Ausgangssituation

    I.1 Historie:

    1. Buchdruck und Aufklärung
    2. Aufklärung und Industrialisierung
    3. Industrialisierung und 2 Weltkriege, Zusammenhang?
    4. Auswirkungen der Digitalisierung? Führt uns die Digitalisierung indirekt zu einer globalen Katastrophe?

    I.2 Gegenwart

    1. Politisches Umfeld: Post democracy, Inwiefern trägt die digitale Gesellschaft zur Zersplitterung politischer Interessen bei?
    2. Ökonomisches Umfeld: Vermeintlicher Sieg des Kapitalismus und ihre Krisen. Was ist der Beitrag der digitalen Gesellschaft?
    3. Technisches Umfeld: Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen

    II Untersuchung der Hypothesen

    II.1 Umgang der Menschen mit dem neuen Medium

    II.2 Politik in der "digitalen Gesellschaft"

    II.3 Beschleunigte Lebenswelt.

    III Vorschläge und Ergebnisse der Kommission zu den Hypothesen

  • "Digitale Gesellschaft" Segen oder Fluch?

    von Reza Hosseini, angelegt

    Der Vorschlag soll folgende Hypothesen untersuchen:

    Hypothesen

    1. Technische Entwicklung schreitet rasant voran. Die Protagonisten scheinen von der Annahme auszugehen, dass alle Menschen die Befähigung zur sinnvollen Nutzung ihrer Möglichkeiten etwa mit der gleichen Geschwindigkeit erlangen. Als Beweis dafür legen sie die steigende Anzahl von Nutzern auf verschiedenen Ebenen (Netzte, Dienste, Inhalte) vor. Doch das ist nicht ausreichend. Viele Menschen nutzen auch heute schon das Fernsehen als Medium und können technisch mit ihm umgehen. Die Nutzung des Mediums ist jedoch für ihre Entwicklung eher kontraproduktiv, da sie es nicht sinnvoll für ihre Entwicklung einzusetzen wissen. Jegliche Versuche die Befähigung der Menschen zur sinnvollen Nutzung des gegenwärtig vorherrschenden Mediums Fernsehen zu verbessern sind gescheitert. Nun kommt ein wesentlich mächtigeres und reichhaltigeres Medium wie das Internet hinzu! Was ist zu tun?
    2. Wegen der sich gegenseitig verstärkenden Einflüsse zwischen Medien und Politik gerät Politik wird immer mehr zur einer "Pop-Veranstaltung". Die digitale Gesellschaft ist der entscheidende Verstärker dieses Prozesses. Durch die digitale Welt kann man Massen effizienter (schnell und mit emotionalisierenden und polarisierenden Thesen, ohne Tiefenschärfe) beeinflussen. Andererseits droht die Politik durch die mutmaßliche Kraft der (protestierenden) Massen fallweise in einer nicht hilfreichen ja sogar schädlichen Richtung gedrängt zu werden. Basisdemokratie mit Hilfe des Internets ist technisch einfach und ökonomisch mit wenig Aufwand umsetzbar, aber wird sie durch die digitale Gesellschaft auch wünschenswerter? Wenn ich mir die Kommentare zu vielen Online-Artikeln einschlägiger Tages- und Wochenzeitschriften und -Magazinen anschaue, schaudert es mich, wie vorschnell, unsachlich und manchmal auch radikal aber nahezu einstimmig alle Kommentatoren urteilen.
    3. Die digitale Revolution trägt zum Beschleunigungstrend in der Gesellschaft bei. Entscheidungen müssen schneller getroffen werden, Reformen müssen in kürzerer Zeit vollzogen werden, Produktlebenszyklen müssen kürzer werden, Kinder müssen früher und intensiver mit Bildungsangeboten in Berührung kommen, Sensationen müssen sich in kürzeren Abständen in den Medien abwechseln. Das Müssen ist eine immanentes Müssen, kein explizit vorgegebenes Müssen. Durch die digitale Gesellschaft treibt die Masse die Masse, dabei bleibt immer weniger Zeit für tiefgreifendes Studium von Fakten, Zusammenhängen und deren Entwicklungshistorie. Wird die Zukunft künftig im Eilverfahren auf Basis von 140-Zeichen langen Nachrichten gestaltet und die Gegenwart auf gleicher Weise verwaltet?

    Vorgehen

    Zur Untersuchung dieser Hypothesen schlage ich folgendes Vorgehen im ersten Entwurf vor:

    I. Ausgangssituation

    I.1 Historie:

    1. Buchdruck Buchdrucks und Aufklärung
    2. Aufklärung und Industrialisierung
    3. Industrialisierung und 2 Weltkriege, Zusammenhang? warum???
    4. Auswirkungen der Digitalisierung? Führt uns die Digitalisierung indirekt zu einer globalen Katastrophe?

    I.2 Gegenwart

    1. Politisches Umfeld: Post democracy, Inwiefern trägt die digitale Gesellschaft zur Zersplitterung politischer Interessen bei?
    2. Ökonomisches Umfeld: Vermeintlicher Sieg des Kapitalismus und ihre Krisen. Was ist der Beitrag der digitalen Gesellschaft?
    3. Technisches Umfeld: Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen

    II Untersuchung der Hypothesen

    II.1 Umgang der Menschen mit dem neuen Medium

    II.2 Politik in der "digitalen Gesellschaft"

    II.3 Beschleunigte Lebenswelt.

    III Vorschläge und Ergebnisse der Kommission zu den Hypothesen

  • "Digitale Gesellschaft" Segen oder Fluch?

    von Reza Hosseini, angelegt

    Der Vorschlag soll folgende Hypothesen untersuchen:

    Hypothesen

    1. Technische Entwicklung schreitet rasant voran. Die Protagonisten scheinen von der Annahme auszugehen, dass alle Menschen die Befähigung zur sinnvollen Nutzung ihrer Möglichkeiten etwa mit der gleichen Geschwindigkeit erlangen. Als Beweis dafür legen sie die steigende Anzahl von Nutzern auf verschiedenen Ebenen (Netzte, Dienste, Inhalte) vor. Doch das ist nicht ausreichend. Viele Menschen nutzen auch heute schon das Fernsehen als Medium und können technisch mit ihm umgehen. Die Nutzung des Mediums ist jedoch für ihre Entwicklung eher kontraproduktiv, da sie es nicht sinnvoll für ihre Entwicklung einzusetzen wissen. Jegliche Versuche die Befähigung der Menschen zur sinnvollen Nutzung des gegenwärtig vorherrschenden Mediums Fernsehen zu verbessern sind gescheitert. Nun kommt ein wesentlich mächtigeres und reichhaltigeres Medium wie das Internet hinzu! Was ist zu tun?
    2. Wegen der sich gegenseitig verstärkenden Einflüsse zwischen Medien und Politik gerät Politik wird immer mehr zur einer "Pop-Veranstaltung". Die digitale Gesellschaft ist der entscheidende Verstärker dieses Prozesses. Durch die digitale Welt kann man Massen effizienter (schnell und mit emotionalisierenden und polarisierenden Thesen, ohne Tiefenschärfe) beeinflussen. Andererseits droht die Politik durch die mutmaßliche Kraft der (protestierenden) Massen fallweise in einer nicht hilfreichen ja sogar schädlichen Richtung gedrängt zu werden. Basisdemokratie mit Hilfe des Internets ist technisch einfach und ökonomisch mit wenig Aufwand umsetzbar, aber wird sie durch die digitale Gesellschaft auch wünschenswerter? Wenn ich mir die Kommentare zu vielen Online-Artikeln einschlägiger Tages- und Wochenzeitschriften und -Magazinen anschaue, schaudert es mich, wie vorschnell, unsachlich und manchmal auch radikal aber nahezu einstimmig alle Kommentatoren urteilen.
    3. Die digitale Revolution trägt zum Beschleunigungstrend in der Gesellschaft bei. Entscheidungen müssen schneller getroffen werden, Reformen müssen in kürzerer Zeit vollzogen werden, Produktlebenszyklen müssen kürzer werden, Kinder müssen früher und intensiver mit Bildungsangeboten in Berührung kommen, Sensationen müssen sich in kürzeren Abständen in den Medien abwechseln. Das Müssen ist eine immanentes Müssen, kein explizit vorgegebenes Müssen. Durch die digitale Gesellschaft treibt die Masse die Masse, dabei bleibt immer weniger Zeit für tiefgreifendes Studium von Fakten, Zusammenhängen und deren Entwicklungshistorie. Wird die Zukunft künftig im Eilverfahren auf Basis von 140-Zeichen langen Nachrichten gestaltet und die Gegenwart auf gleicher Weise verwaltet?

    Vorgehen

    Zur Untersuchung dieser Hypothesen schlage ich folgendes Vorgehen im ersten Entwurf vor:

    I. Ausgangssituation

    I.1 Historie:

    1. Buchdrucks und Aufklärung
    2. Aufklärung und Industrialisierung
    3. Industrialisierung und 2 Weltkriege, warum???
    4. Auswirkungen der Digitalisierung? Führt uns die Digitalisierung indirekt zu einer globalen Katastrophe?

    I.2 Gegenwart

    1. Politisches Umfeld: Post democracy, Inwiefern trägt die digitale Gesellschaft zur Zersplitterung politischer Interessen bei?
    2. Ökonomisches Umfeld: Vermeintlicher Sieg des Kapitalismus und ihre Krisen. Was ist der Beitrag der digitalen Gesellschaft?
    3. Technisches Umfeld: Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen

    II Untersuchung der Hypothesen

    II.1 Umgang der Menschen mit dem neuen Medium

    II.2 Politik in der "digitalen Gesellschaft"

    II.3 Beschleunigte Lebenswelt.

    III Vorschläge und Ergebnisse der Kommission zu den Hypothesen

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